Das Konzept der Ampelsprache

Mir geht es gut! Die Ampelsprache ist ein Konzept für Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren. Es ist gekennzeichnet durch eine altersangemessene Präventionsarbeit.
Sich selbst wertzuschätzen, sich selbst als etwas ganz Besonderes zu achten.

 Selbstbehauptung bedeutet: ich weiß wer ich bin, was ich mag und was nicht. Jedes Kind hat seine eigenen Vorstellungen; möglichst oft soll es Kindern richtig gut gehen. Aber wenn mal etwas komisch wird  und ein ungutes Gefühl entsteht, sollte jedes Kind sofort aufmerksam sein und auf das Nein-Gefühl achten. Mit einem freundlichen „Nein“ kann ein Kind sich frühzeitig abgrenzen. Falls das freundliche „Nein“ nicht hilft, hat jedes Kind das Recht ein klares, bestimmtes, ja ein unfreundliches „Nein!“ einzusetzen. Denn: „Nein heißt Nein! Nein, lass das sein! Nein, lass mich in Ruhe!“ Diese Sätze, verbunden mit einer guten Körpersprache, können sehr effektiv sein. Hilft auch dieses nicht, dann benötigt das Kind Menschen, die ihm helfen.
Das Konzept vermittelt Kindern neue Erfahrungen und Möglichkeiten auf sich selbst zu achten. Der Fokus liegt auf einer sehr wertschätzenden Kommunikation miteinander. Die Symbolsprache und die Vorstellung einer »inneren Ampel« kann den Kindern als hilfreiche Methode zur Selbstfürsorge dienen. Das Konzept basiert auf der Methode der Ampelsprache, Ziel ist es, dass die Kinder dies in meinen Kursen für sich kennen- und umsetzen lernen. Um die Wirkung der Ampelsprache zu vertiefen und bei den Kindern zu verinnerlichen, hat jede Ampelfarbe ein ausdrucksstarkes Symbol erhalten. Ein Faltblatt mit weiteren Informationen dazu gibt es hier.
gruen

Grün und der Baum stehen für Wohlbefinden und Sicherheit.

gelb
Gelb und die Katze stehen für Unbehagen und erhöhte Wachsamkeit.
rot

Rot und der Löwe stehen für alarmierte und klare Abwehr.

blau

Blau und der Rettungsring stehen für dringend benötigte Hilfe.

Die Anwendung

Haben die Kinder die Ampelsprache verinnerlicht, werden anschließend Selbstbehauptungssituationen anhand von Rollenspiele durchgeführt. Die Kinder lernen, unter anderem, auch konkrete Verhaltensregeln für den Schulweg, es werden vier Verhaltensmöglichkeiten angesprochen, was zu tun ist, wenn die Kinder ihre Eltern zum Beispiel beim Einkaufen, auf der Kirmes oder im Zoo verlieren. Das Konzept „Mir geht es gut“ wird über alea, auch als individuelle Einzelstärkung oder in Gruppen, in einem Zeitraum von acht bis zehn Wochen wöchentlich mit je 45 Minuten oder über vier bis fünf Wochen einmal wöchentlich für je zwei Zeitstunden für Familien, Tageseinrichtungen für Kinder, oder für Grundschulen von uns angeboten.

Unser Wunsch

Unser Wunsch wird immer sein, dass Kinder ihre eigenen Rechte kennen. Dass Erwachsene sie respektvoll auf ihrem Weg begleiten. Ihnen nötige Freiräume zur Verfügung stellen. Gleichzeitig klare und altersangemessene Grenzen setzen, damit sie sich orientieren können. Mit Neugierde und  natürlicher Entdeckungsfreude mögen unsere Kinder ihren spannenden Lebensweg mit möglichst vielen Grünphasen gestalten.